Gemeinwohl-Ökonomie – die nächste Stufe

Von Ghandi wird folgender Spruch zitiert: „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist 2010 mit der ersten Auflage des Buches „Gemeinwohl-Ökonomie“ und dem ersten Kongress „Wirtschaft neu denken“ geboren worden.
Heute unterstützen 1.255 Unternehmen, 57 PolitikerInnen, 3.622 Privatpersonen und 156 Vereine die GWÖ – insgesamt 5.900 Entitäten nach drei Jahren.

Lange Zeit wurden wir nicht beachtet oder belächelt, jetzt seit ein paar Monaten gibt es schon deutlichen Widerstand von Seiten des ÖVP-nahen Wirtschaftsbundes.
Ende letzten Jahres sollte es einen Vortrag von Christian Felber in Tirol geben, der zuerst auch von der WKO unterstützt wurde. Auf Intervention eines nationalen Wirtschaftsbund-Funktionäres hat die WKO ihre Kooperation abgesagt.

Dafür wird von unterschiedlichen WKOs der erklärte Gemeinwohl-Gegner Michael Hörl protegiert und eingeladen.

Dr. Rene Schmidpeter hat aus eigenem Antrieb eine wissenschaftliche Analyse der GWÖ erstellt, weil viele Aussagen von Felber für ihn nicht haltbar waren:
http://www.juliusraabstiftung.at/resources/files/2012/11/28/376/felber-gutachten-final.pdf

Die Julius-Raab-Stiftung hat auf Basis dieser Analyse eine Broschüre herausgegeben, die einzelne Aussagen von Felber zitiert und versucht zu entkräften:
http://www.juliusraabstiftung.at/resources/files/2012/11/26/374/jrs-mythen-kern-screen-ds.pdf

Der Wirtschaftsbund hat diese Veröffentlichungen ihren Funktionären zugesandt, unter denen auch einzelne GWÖ-Unterstützer waren.

Ich habe mir die Mühe gemacht, die Broschüre der Julius-Raab-Stiftung mal genauer anzuschauen und kritisch zu durchleuchten. Daraus habe ich eine Replik gemacht, die ich hier nun veröffentlichen möchte.
Ich lade den kritischen und geneigten GWÖ-Betrachter ein, sich meine Replik durchzulesen und sich eine eigene Meinung zu bilden:

http://www.christianruether.com/wp-content/uploads/2013/07/replik-auf-broschuere-julius-raab-stiftung1.6.pdf

Uni-Prof. Dr Bernhard Ungericht von der Forschungsstelle Wirtschaftsethik und CSR an der Uni Graz hat sich die Wissenschaftlichkeit von Herr Dr. Schmidpeters Aufsatz genauer angeschaut und einen kritischen Artikel dazu verfasst:

http://www.christianruether.com/wp-content/uploads/2013/09/Bernhard-Ungericht_Gutachten-GWÖ-Schmidpeter_August-2013.pdf

Inzwischen gibt es von der Bewegung als Ganzes eine Replik auf die verschiedenen kritischen Stimmen zur GWÖ in Form

einer Langfassung: http://www.christianruether.com/wp-content/uploads/2014/05/Replik-GWOe-Kampagne-WK-WB-JRS-Langfassung.pdf und

eine Kurzfassung: http://www.christianruether.com/wp-content/uploads/2014/05/Replik-GWOe-Kampagne-WK-WB-JRS-Zusammenfassung.pdf

Die Gemeinwohl-Ökonomie ist transparent auch den Kritikern gegenüber und hat versucht, alle Stimmen zu sammeln,  die ein kritisches Auge auf die GWÖ werfen:

http://www.gemeinwohl-oekonomie.org/de/content/kritische-diskussion

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