Online-Gemeinschaft

Eine Idee ist es eine christliche Online-Gemeinschaft zu gründen, die dann Grundlage auch für persönliche Treffen in der jeweiligen Region/Stadt wären.
Ausgangspunkt ist eine Online-Community mit einem Monatsbeitrag, in der es eine Vielzahl von Ressourcen und Angeboten gibt und sich auf den deutschspr. Raum begrenzt, in der ersten Phase nur auf Wien.
Dabei ist es wichtig, dass es keine Dogmen gibt, sondern eine hohe Individualität des persönlichen Glaubens und Toleranz gegenüber anderen Zugängen, eine multiperspektivische Form von Christsein (vgl. Gott 9.0 – Stufe 7.0).
Es braucht eine Basis entweder in bestimmten Ritualen (z.B. Menschenweihhandlung bei der Christengemeinschaft oder der gemeinsamen Stillen Andacht bei den Quäkern) oder eine andere Basis, was ganz unterschiedliche Individuen verbindet.
Seit 03/2020 befinde ich mich in einem Annäherungesprozess mit den Quäkern in Wien und im deutschsprachigen Raum und da spricht mich vieles an. Leider gibt es nur ca. 250 Mitglieder im DACH-Raum, das ist schade.
So eine Onlinegemeinschaft würde sich erstmal an den Quäkern orientieren oder Teil davon sein, daher nenne ich es jetzt Modell Quäker 2.0.

Es ist noch eine erste Projektskizze. Letztendlich brauche ich 2-3 Mitstreiter, die vor allem auch IT-mäßig unterstützen können und genügend zeitliche/finanzielle Ressourcen haben, um eine erste Test-Version auf die Beine zu stellen.

Ziele/Vision

  • moderne Online-Community für Christen mit bestimmten Fokus (vgl. zwei Möglichkeiten)
  • Vernetzung für Austausch und gemeinsame Aktivitäten im realen Leben, Glaubenszeit und Freizeit
  • Hilfe für die persönliche Glaubensvertiefung – Mystische Erfahrung jedes Einzelnen + psychotherapeutische Unterstützung + Gemeinschaftsbildende Elemente
  • Schule der Gottes-/Nächsten- und Selbstliebe
  • Projekte für die Welt gemeinsam gestalten
  • authentisches Christsein im 21 Jahrhundert – den persönlichen Weg finden in Gemeinschaft

Zwei Möglichkeiten des dogmatischen Rahmens

Modell Quäker 2.0Modell Christian
Persönliche Glaubensfreiheit, d.h. jeder darf/kann seinen persönlichen Glauben haben, es gibt kein offizielles richtig/falsch vgl. FragenbogenLehre nach Christian – Ich gebe einen Rahmen und die Grunddogmatik vor
vgl. mein persönlicher Glaube
Akzeptanz/Tolerenz jedes persönlichen Zugangs zum Inneren Licht/Gott in unsdito
Theo-logische Unterstützung mit Hilfe von Aspekten/Elemente des persönlichen Glaubens wie z.B. durch den Fragebogen und damit ein bewusstes Erkennen und Vertiefen seines/ihres persönlichen Zugangesdito
Grundwerte als Orientierung für das Miteinander, konkret dann in der achtsamen, wertschätzenden Kommunikation untereinander (Nettikette)
Mystischer Zugang = inneres Licht
Psychotherapeutische Ergänzung wichtig
ebs. Methoden der Gemeinschaftsbildung und Verbindung
dito
eigene christliche Gemeinschaft, aber sehr inklusiv
(vgl. Quäker)
dito
Frage, wie mit „Ungläubigen“ umgegangen wird – Schutz

Grund-Werte:

  • Individualität = Patchwork-Christ = persönlicher Glaube, Fundament als Rahmen, ansonsten ist es jedem selbst überlassen
  • Eigenverantwortung = mein Reich, dafür kann ich sorgen und mich kümmern, d.h. Körper – Psyche/Seele – Geist = alle drei Ebenen Entwicklungsfelder, Psyche = Gedanken, Emotionen, Prägungen (Trennung Psyche/Seele?)
  • Wahrhaftigkeit/Ganzheitlichkeit = Authentisch und real, d.h. nicht Pseudoheilig, sondern menschlich
  • Gütekraft/Friedensarbeit + Konsequenz = konstruktive Konfliktbewältigung
  • Praktische Liebe
  • Gemeinwohl-Orientierung = ökologische, soziale Gerechtigkeit
  • Gleichwürdigkeit alles Lebens
  • Einfachheit = einfacher Lebensstil

Technik + konkrete Inhalte

  • Wohl zuerst basierend auf WordPress, später andere Plattform, die professioneller mehrere User verwalten kann
  • Persönliche Profile mit umfangreichen Infos zur Person, vgl. Fragenbogen, Wohnort – Hilfe für Vernetzungen und gegenseitiges Kennenlernen (Websingles, Joyclub): Partner, Mentoren, Buddies, Kleingruppen
  • Wissensseiten, d.h. zu einzelnen Fragen/Lehrern gibt es umfangreiche Wissensammlungen z.B. Goldsmith
  • Begegnungsräume von Chats, Foren, Video-Räumen
  • Kalender mit regionalen/ Online Angebotsmöglichkeiten
  • Veranstaltungen, d.h. jeder kann eine Veranstaltung posten, vgl. Meetup (oder Integration)
  • Slack, Mikrosoft Teams – interne Kommunikationsplattformen
  • psychotherapeutische Methoden und Zugänge für die Arbeit an sich selbst (Reinigung), vgl. Fundus

Weitere mögliche Angebote/Projekte

  • gegenseitige geistliche Begleitung
  • Meditationshaus/Retreatcenter
  • Bücher, Verlag?
  • MP3 Vorträge
  • Lebensgemeinschaften = konkrete WGs oder Hausprojekte
  • Workshops mit unterschiedlichen Themen z.B. Berufung, Thework, GFK…
  • Startups verschiedener Art im Sinne der GWÖ und praktizierten Nächsten- und Gottesliebe

Organisation:

  • Zuerst Online – dann reales Leben
  • 1x wöchentlich Treffen, Einstiegsrunde, Stille Andacht für eine Stunde (oder 2x 25 Minuten und 5`gehen) , Austauschrunde + Händehalten, freies Palavern…
  • Darüber hinaus alles möglich, gerne auch therapeutische Angebote
    • Dyaden – zumindest darauf hinweisen
    • Kurs Selbstmitgefühl
  • Kleingruppen 3-8 Leute = Homegruppen – wären fein
  • Regionale Treffen oder größere Angebote nach Wahl und abhängig von Nachfrage: Kannst alles machen, solange du es finanzierst und Leute kommen
  • Rollen: Gastgeber, Zeremonienmeister, Älteste, Prediger, Finanzminister, Amtszeit 2 Jahre, max. zwei Amtszeiten hintereinander, dann mind. zwei Amtszeiten Pause, soziokratische Wahl o.Ä.
  • Gruppe entscheidet alles Wesentliche im KonsenT – ggf. Kreise
  • Verein, dem die GmbH gehört, Vereinsmitglieder erstmal beschränkt, dann Mitarbeit seit ca. 5 Jahren und Aufnahmeprozess; Modell für jede OE
  • Gemeinwohlökonomie als Orientierung jeder Organisation
  • Selbstorganisation als Basisprinzip
  • Soziokratie als Orientierung/Grundlage
  • Jedes Mitglied ist gleichwürdig, keine Priesterkaste – jeder kann alles machen, solange er gewählt wurde oder der Raum dafür frei ist
  • Raum für Selbstentfaltung und gegenseitige Inspirationen
  • Mitgliedschaft in einer Kleingruppe entscheidend, sonst Gruppe, die über Aufnahme/Rausschmiss entscheidet, Vorauswahl bei neuen Mitgliedern?
  • Newwork meets Religion
  • Auch rechtliche Anerkennung als Religion gewünscht, weil es in DACH viele rechtliche Vorteile bringt
  • Virtueller Stille-Raum und Cafe/Gesprächsraum – wie Chatrooms = Begegnungszonen
  • Virtueller Stundenplan mit vielen Angeboten täglich

Finanzierung

  • Entweder 29-49 Euro pro Monat oder 20-20 Mio Spende pro Monat
  • wenn möglich alles interne gratis = Gratisangebote von Usern = gemeinsam Content produzieren für die Gemeinschaft
  • viel Ehrenamt, bezahlte Jobs ggf. Technik, Softwarekosten, Programmierung, Geschäftsführung
  • immer wieder Crowdfunding – ggf. mit etwas Startkapital, aber wenn es sich nicht von Anfang an rechnet, dann net

Ablauf Realisierung

  • Projektskizze und Fixierung
  • Erste Betaversion
  • Ort: Wien
  • eigene Kleingruppe in Wien mit 3-5 Leuten

Meine Rolle

  • Geschäftsführer
  • Gründer
  • Impulsgeber
  • Hüter der Idee
  • Sozialer Architekt
  • Vorbild des neues Herzes
  • Anti-Guru

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