Patchwork Religion

In einer post-postmodernen pluralen Welt wackeln auch religiöse Einheits-Konzepte, wobei sich fast jede Religion schon bei ihrer Entstehung oder in ihrer Geschichte aus der Weisheit und den Vorstellungen anderer Religionen bedient hat. Insofern ist es kein Phänomen des 21. Jahrhunderts, sondern Normalität jenseits der Zeit.

Wie so häufig auf meiner Website ist das nur ein erster Aufschlag und je nach meinen Zeit-Ressourcen werde ich mich näher damit beschäftigen.

Lese-Ressourcen:

Hör-Ressourcen:

Mein Glaube (Beispiel einer Patchwork-Religion):

vgl. als Fragebogen für Jedermann/-frau

Hauptreligion
Vorbilder, zentral Glaubensaussagen
Christentum, Vorbilder: Taize, Jörg Zink, Reinhard Körner, Joel Goldsmith, Paul Ferrini, Ignatius, etwas Pfingstbewegung
Jesus als Lehrer, er ist kein Gott, wir sind alles Gottessöhne, Jesus was Jude
Christusbewusstsein/ Christus als jetzt lebedinges Wesen
NebenreligionenVorbilder, zentral. Glaubensaussagen Advaita, Buddhismus, a bissi Schamanismus, Esoterik, z.B. Channeling
Inklusiv, andere Aspekte werden integriert, z.B. positive Wiedergeburt, Karmagedanke
Andere Einflüsse (jenseits trad. Christentum)  z.B. Hühnersuppe für die Seele, berührende Liedermachersongs, Nahtodeserfahrungen, Verbindung Naturwissenschaft-Mystik, Mystik als generelles Thema, Gurus wie z.B. Sadguru, Amma
Hlg. Bücher und deren Schrift-deutung Tw. Bibel, das was in Einklang mit bedingungslos liebenden Vater ist
Alle christlichen + nicht-christlichen Bücher, die darüber schreiben Immer kulturell eingebunden, nicht wörtlich wahr
Gott/Geistwesen/ Jenseits Gott = Abba Gott Jesus, bedingungslos liebender mütterlicher Vater, aber alles nur Bilder
Engel möglich, Dämonen/ Wölfe auch, Satan möglich
Verhältnis Dies-seits/Jenseits Gleichzeitig vorhanden, Jenseits interessiert wenig, werden sehen, was passiert, komme ja eh wieder (Karma), Nah-Todeserfahrungen stimmen zuversichtlich
Gut/Böse + Leid Mensch hat Wahl, da wo Gott wirkt, kein Böse möglich
Bild der Welt Positives Bild von der Welt, die Welt ist gut/schön oder gehört zum Leben dazu, spirituell in der Welt sein, keine Weltflucht, sondern seine Nische finden, Gott im Alltag finden
Bild des Mensch. Von Natur aus gut, durch Erziehung/ Gesellschaft tw. verkümmert
Persönlichkeits-entwicklung Verschiedene humanistische Traditionen/ Hilfen, EFT,
Zur Person werden und gleichzeitig das Ego loslassen, höhere Selbst
Wie wirkt Gott in der Welt? Sorgt für mich (tägliches Brot), liebt und akzeptiert mich
Kann Lebensumstände positiv beeinflussen
Glaubens-Praxis Wenig, Lesen, Weiterbildung (MA Religionswissenschaft/ Theolog. Kurse), Betten, a bissi Herzensgebet
Ritus/ Sakram. Eher unwichtig
Gemeinschaft Keine, geistlicher Begleiter
Textinterpretation Historisch-kritisch, Verstand und Herz gehören zusammen, Text selbst nicht so wichtig, wichtiger persönliche Erfahrungen (Bibel nur Menükarte)
Verhältnis zu and. Relig./ Absoluth. Offen, pluralistische Sichtweise, es gibt mehrere Wege zum Heil/ Gott/ Transzendenz
Relig. Ge- und Verbote Aussprüche von Jesus als Leitlinie, Doppelgebot, Seligpreisungen, Dekalog, sonst Erklärung der Menschenrechte, GFK-Werte leben
Lebensstil Einfach, post-kapitalistisch, wenig konsumieren, wenig Geld ausgeben, Halbtagesjob, etwas Sinnvolles machen,
Politisches/ soz. Engag. Notwendig, strukturell sich für mehr Menschlichkeit einsetzen, Ehrenamt ja, soziales Engagement nicht so vertreten
Was ich mag: Jesus Bild Faustina, Vorträge hören als MP3,
Was nicht: Messen, starre Dogmen, z.B. wörtlich verstandene Jungfrauengeburt, Unchristliches im Namen des Christentums, Pflichtzölibat
Pers. Glaub-Gesch Viel zu sagen!
Sonstiges Moderne Interpretation des Christentums, aktive Gestaltung, Integration von Konzepten anderer Religionen, inklusiv

 

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