Glücklicher Single ready to mingle

Gestern war ich bei einem Coaching zum Thema „Frauen“ und eine Geste drückt sehr sinnbildlich aus, wie es mir damit geht.
Die linke Hand berührt mein Herz mit der Sehnsucht nach herzlicher Verbindung, Nähe, Einssein, Sinnlichkeit, Akzeptanz, geliebt werden und lieben…
Die rechte Hand ist nach vorne gestreckt mit Handinnenseite nach außen, wie ein Polizist, der „Stopp“ signalisiert. Dahinter stecken die Bedürfnisse nach Schutz, Autonomie, Eigentverantwortung, Freiraum, Eigenständigkeit…

Beides ist da, die Sehnsucht nach Nähe und Begegnung, Berührung, Verbindung und der Wunsch nach Autonomie/Eigenständigkeit, Schutz, Ruhe….
Ein Dilemma oder zwei Polaritäten in mir, die noch versöhnt werden wollen oder ein gutes Zusammenwirken suchen.

Wenn ich beide Hände leicht öffne vor meinem Körper, dann kann ich schnell reagieren und entweder mich öffnen oder schützen, je nach Situation, vielleicht ist das eine bessere Geste für die mögliche Begegnung mit einer Frau?

Ich suche und suche nicht. Wenn ich suche, bin ich im Mangelzustand, wenn ich nicht suche, bin ich mit mir verbunden, zufrieden, meistens glücklich. Dennoch fehlt etwas, mhm…

In meinem jetzigen Stadium ist alles irgendwie flexibel und viele innere Teile sind aktiv, mehr als zwei:

  • Ich habe den glücklichen Single in mir, der das Leben so frei genießt,
  • den Viertel-Casanova, der gerne ein paar Liebschaften hätte, ohne große Verpflichtung oder ein Polyamorist mit mehr als einer Liebesbeziehung
  • den treuen, monogamen Ehemann, der die Frau fürs Leben sucht.

Habe ich schon gesagt, dass ich das Innere Team als Persönlichkeitsmodell mag? 🙂

Mit dieser inneren Vielfalt kann ich im Moment sehr gut leben. Es ist spannend. Das Dating oder Anbandeln ist eine Form der Selbsterfahrung, genauso wie eine fixe monogame Beziehung oder eine polyamoröse Konstruktion. Alles scheint derzeit möglich und es hängt einfach von dem konkreten Kontakt ab, was sich entwickeln darf und soll. Ich bin da ergebnisoffen und neugierig, was das Leben so bringt…
Letztendlich geht es um Begegnungen der besonderen Art mit einem Hauch von Ewigkeit, also nur kurzfristiger Sex ohne PerspekTIEFE interessiert nicht wirklich. Also einerseits eine Zukunftsfähigkeit, andererseits eine totale Präsenz, weil es eh keine andere Zeit als das Hier und Nun gibt. Jetzt ist der Kontakt, die Begegnung, die Nähe, die Verbundenheit, der Streit, das Chaos, die Unsicherkeit, die Aufregung…
Wichtig sind folgende Zutaten:

  • Ehrlichkeit und Echtsein, d.h. wir sind so wie wir sind und sagen, was wir denken oder fühlen oder brauchen oder intendieren oder was wir nicht sagen wollen.
  • Verlässlichkeit, d.h. Absprachen werden eingehalten oder neu verhandelt, wie auch immer sie sind, wir können das Miteinander gut gestalten und es braucht da Vertragstreue…
  • Empathie, d.h. ein aufeinander hören, verstehen, worum es den anderen geht und damit auch akzeptieren…
  • Liebe ist mehr als Verliebtsein, dazu braucht es Realismus, Tiefe, Begegnungen, Einander Kennen…

Das Abenteuer leben…

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