Glücklicher Single ready to mingle

Gestern war ich bei einem Coaching zum Thema „Frauen“ und eine Geste drückt sehr sinnbildlich aus, wie es mir damit geht.
Die linke Hand berührt mein Herz mit der Sehnsucht nach herzlicher Verbindung, Nähe, Einssein, Sinnlichkeit, Akzeptanz, geliebt werden und lieben…
Die rechte Hand ist nach vorne gestreckt mit Handinnenseite nach außen, wie ein Polizist, der „Stopp“ signalisiert. Dahinter stecken die Bedürfnisse nach Schutz, Autonomie, Eigentverantwortung, Freiraum, Eigenständigkeit…

Beides ist da, die Sehnsucht nach Nähe und Begegnung, Berührung, Verbindung und der Wunsch nach Autonomie/Eigenständigkeit, Schutz, Ruhe….
Ein Dilemma oder zwei Polaritäten in mir, die noch versöhnt werden wollen oder ein gutes Zusammenwirken suchen.

Wenn ich beide Hände leicht öffne vor meinem Körper, dann kann ich schnell reagieren und entweder mich öffnen oder schützen, je nach Situation, vielleicht ist das eine bessere Geste für die mögliche Begegnung mit einer Frau?

Ich suche und suche nicht. Wenn ich suche, bin ich im Mangelzustand, wenn ich nicht suche, bin ich mit mir verbunden, zufrieden, meistens glücklich. Dennoch fehlt etwas, mhm…

Mal der Versuch einer Kontaktanzeige, wer sich angesprochen fühlt, gerne eine Zuschrift mit Bilders. Meine sind hier zu finden.

  • Ich: Exil-Piefke, 46, 196, 92, 1070 Wien, Nicht-Raucher, professioneller Weltverbesserer, spirituell, BVB-Fan, toleranter Vegetarier, passionierter Stubenhocker, authentisch, unkonventionell, empathisch, introspektiv, neugierig, mich halbwegs selbst liebend, möchte keine eigenen Kinder, vorhandene willkommen bei angemessener Rollenklärung.
  • Du: Attraktive Frau (31-45), Nichtraucherin, unkompliziert, höher als 165cm, längere Haare, in/um Wien lebend, authentisch, empathisch, eigenständig, geht ihren Weg, sich halbwegs selbst liebend, neugierig, unkonventionell, spirituell, an Persönlichkeitsentwicklung interessiert, eigenständige Persönlichkeit, kann gut auch allein sein, ähnlich und anders.
  • Wir: Erwachsene Beziehung auf Augenhöhe, Herz und Verstand, Tiefe und Leichtigkeit, Sinnlichkeit und Seeligkeit, Aufrichtigkeit und Empathie, einander unterstützen auf dem Lebensweg, zusammen wachsen, Partnerschaft als Entwicklungsraum.

In meinem jetzigen Stadium ist alles irgendwie flexibel und viele innere Teile sind aktiv, mehr als zwei:

  • Ich habe den glücklichen Single in mir,
  • den Achtel-Casanova, der gerne ein paar Liebschaften hätte, ohne große Verpflichtung und
  • den treuen, monogamen Ehemann, der die Frau fürs Leben sucht.
  • Dazwischen oder dahinter winkt mir ein mutiger Polyamorist entgegen, der meint, dass sogar Beziehungen mit mehr als einer Frau gleichzeitig möglich sind und
  • der Einsiedler/Garfield, der am liebsten alle sozialen Anteile zum Mond schießen möchte.

Habe ich schon gesagt, dass ich das Innere Team als Persönlichkeitsmodell mag? 🙂

Meine innere Ambivalenz und Mehrstimmigkeit ist bei keinem Thema größer derzeit und das ist einfach so…

Ich kann nur anbieten, dass wir uns treffen und schauen, was in diesem speziellen Kontext hier und jetzt oder für die nächste Woche machbar ist. Und dann schaun wir weiter und vielleicht klärt sich dieses innere Tohuwabohu mal. Es wäre fein…

Wie heißt es auf FB zum Beziehungsstatus: „Es ist kompliziert!“ 🙂
Oder ich lass mich vom Leben überraschen. Es gibt viele Möglichkeiten und das Leben zeigt mir schon den Weg…
Wieso muss MANN immer einen Plan haben?

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