Sechs Videos zur Gemeinwohl-Ökonomie

Im Netz gibt es schon sieben Vorträge/ Gespräche mit Christian Felber zum Thema Gemeinwohl-Ökonomie.

Vortrag von Christian Felber zur Gemeinwohl-Ökonomie am 4.10., Salzburg Soroptimist:
http://www.youtube.com/watch?v=1et0ZIUt_iY

Vortrag und Diskussion zur Gemeinwohl-Ökonomie und Demokratischen Bank:
http://www.youtube.com/watch?v=M1LM8xyOypk&feature=related

Ein Vortrag über zwei Stunden auch zu dem Themen “Demokratische Bank” und “Rettung des Euro” mit Fragen und Antworten als Gesamtfilm:

http://www.youtube.com/watch?v=ShT41PnqgKM

Ein Vortrag und Gespräch mit Frank Schellhorn (Presse), 2011:

http://vimeo.com/21692747

Ein Vortrag zur Gemeinwohl-Ökonomie im Kolping Haus Wien gestückelt auf Youtube und nicht in bester Tonqualität, 2011:

http://www.youtube.com/watch?v=jcotz8FVC_o

Ein Vortrag von Christian Felber zum Thema “Gerechtes Geld, gerechte Welt”, 2010:

http://www.youtube.com/watch?v=LhbB4ZgkvbU&feature=related

Ein Gespräch mit Christian Felber: Zwischen Kommunismus und Kapitalismus von 2011:

http://www.alpenparlament.tv/playlist/373-zwischen-kapitalismus-und-kommunismus-die-gemeinwohl-oekonomie

Ricardo Semler und Semco: Behandle Deine Mitarbeiter wie Erwachsene

Ricardo Semler: „Es ist kein System, es ist ein Samen für neue Ideen, nur die Deutschen nennen es System!“ (MIT Talk, 43. Minute)

Ricardo Semler übernahm 1983 Semco von seinem Vater und feuerte am ersten Tag als CEO ca. 60% des Managements. Zu Beginn ging es ums Überleben, er arbeitete mehr als 10 Stunden pro Tag und einige Stunden am Wochenende. Fünf Jahre später war er gesundheitlich am Ende. Das war der Anlass, sein Leben und seine Firma umzukrempeln. Über einen Zeitraum von zehn Jahren machte er sich und viele andere typische Konzepte im Management überflüssig. Mitte der 90er Jahre zog er sich aus dem operativen Geschäft zurück, blieb aber an der Spitze als Teilzeit-CEO und Haupteigentümer.

In seinem zweiten Buch „Das 7-Tages-Wochenende“ schreibt Semler über Semco:

„So, jeder, der das Buch in die Hand nimmt, wird mich zuerst fragen: Was ist Semco? Ich kann es ihnen nicht sagen. Wenn Sie mich bitten das in konventioneller Wirt­schafts­sprache zu beschreiben, muss ich zugeben, dass ich keine wirkliche Idee habe, in welchen Geschäftsfeldern Semco ist. Seit zwanzig Jahren habe ich mich widersetzt Semco zu definieren, aus einem einfachen Grund: Wenn man einmal sagt, in welchem Geschäftsfeld man ist, dann ziehst du Mauern für deine Mitarbeiter auf, du begrenzt ihr Denken und gibst ihnen einen guten Grund, neue Möglichkeiten zu ignorieren. `Wir sind nicht in diesem Geschäftsfeld`, werden sie sagen.

Statt Semcos Identität zu diktieren, lasse ich die Mitarbeiter es formen mit ihren individuellem Einsatz, ihren Interessen und Initiativen. […]

Dieses Buch möchte die klare Philosophie und Praxis erläutern, die Semco zu einem der weltweit verrücktesten Arbeitsplätze gemacht hat. Seien Sie gewarnt – viele unserer Grundsätze fordern selbst die progressivsten Unternehmer und Manager heraus. Unsere Architektur ist wirklich die Summe aller konventionellen Business- Praktiken, die wir vermeiden. Es ist einfacher zu sagen, was es nicht ist, als was es ist.

Es ist das Fehlen von formaler Struktur, die Art und Weise, wie wir Kontrolle abgeben, so dass die Arbeiter ihren Interessen und ihren Instinkten folgen können, wenn sie Projekte oder Arbeitsfelder auswählen. Wir insistieren darauf, dass die Arbeiter zu erst ihre persönlichen Herausforderungen und Zufriedenheit suchen, bevor sie versuchen, die Ziele des Unternehmens zu erfüllen. Es ist die Art und Weise, wie wir unsere Mitarbeiter ermutigen durch ihren Tag und die Woche umherzuschweifen, so dass sie sich in neue Ideen und Geschäftsfelder mäandrieren. Es wird deutlich in der Art und Weise, wie wir Demokratie und offene Kommunikation umarmen und zu Fragen und Dissens ermutigen.

Demokratie am Arbeitsplatz ist kein luftiges Konzept, sondern ein besserer Weg, Dinge zu tun. Wir alle verlangen nach Demokratie in jedem anderen Aspekt unseres Lebens und unserer Kultur. Die Leute sind vernünftige Erwachsene in ihrem Privatleben, auf der Bank, in der Schule ihrer Kinder, in der Familie und unter Freunden – warum werden sie plötzlich am Arbeitsplatz wie Jugendlich behandelt? Warum können die Arbeiter nicht involviert werden bei der Auswahl ihrer Führungskräfte? Warum sollten sie nicht sich selbst managen? Warum dürften sie nicht den Mund aufmachen – herausfordern, fragen und Informationen offen teilen?
Wenn wir eine Kardinal-Strategie haben, die den Untergrund für alle diese Praktiken bildet, wird es diese sein: Frag nach dem Warum. Frag es jederzeit und frag es immer drei Mal nacheinander. Das ist alles andere als natürlich. Die Menschen sind konditioniert, vor zu vielen Fragen zurückzuschrecken. Erstens ist es unanständig und gefährlich. Zweitens könnte es heißen, dass wir unwissend und dumm sind. Drittens hinterfragt es Gewissheiten. Vielleicht ist das, was wir meinen zu wissen, nicht korrekt oder wahr. Viertens hat das Management Angst vor Mitarbeitern, die ständig hinterfragen. Aber am meisten verlangt das Nachfragen, dass alle routinierten und festgefahrenen Antworten, die ursprünglich mal ein Resultat von etwas war, was ich kristallisiertes Denken nenne, diesen Bewusstseinszustand, in dem Ideen sich verfestigt haben in unflexible und nicht fragwürdige Konzepte, die nicht länger von irgendeinem Nutzen sind.

Arbeitnehmer müssen frei sein zu fragen, zu analysieren, zu forschen und ein Unternehmen muss flexibel genug sein, diese Fragen zuzulassen und auf mögliche Antworten zu hören. Diese Gewohnheiten sind der Schlüssel zu Langlebigkeit, Wachstum und Profit. […]

Bei Semco spornen wir die Leute an, alles zu hinterfragen, was sie hören – um jedes Konzept oder Anweisung zu aufzuknoten, zu demontieren und neu wieder zusammenzufügen. Wir machen das nicht, um Streit anzuzetteln, sondern weil es mehr als einmal uns zu neuen Geschäftsgelegenheiten geführt hat.“

Dieses ständige Hinterfragen und die konsequent demokratische Ausrichtung führen zu einer ver-rückten Unternehmenskultur:

  • Empowerment der Teams: Das Team entscheidet gemeinsam über alle wesentlichen  Themen wie Budgets, die Höhe der Gehälter, Strategie, Aufnahme und Entlassung von Mitarbeitern und Führungskräften
  • Empowerment jedes Mitarbeiters: Sehr viele Entscheidungen können selbstverantwortlich vom Mitarbeiter getroffen werden, allerdings müssen die Entscheidungen gegenüber dem Team gerechtfertigt werden.
  • Flexible Arbeitszeiten und –orte: Es gibt über die Stadt verteilt eine Vielzahl von kleinen Semco-Offices. Die können genutzt warden oder es kann zu Hause gearbeitet warden. Es gibt keine Kontrolle der Arbeitszeit, sondern es müssen die gemeinsam vereinbarten Ergebnisse geliefert warden.
  • Entbürokratisierung: Memos dürfen nur eine Seite lang sein, es gibt keine Richtlinien mehr, sondern nur ein bebildertes Überlebenshandbuch. Fast alle Entscheidungen können auf den kleinen Dienstweg entweder allein oder im Team getroffen warden.
  • Flache Hierarchie mit nur drei Ebenen und vier Rollen.

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Soziokratie

Die Soziokratie ist ein Organisationsmodell, das von Gerard Endenburg Ende der 1960er Jahre entwickelt wurde und in ca. 100 Organisationen vor allem in den Niederlanden und den USA gelebt wird.

Endenburg hatte den Elektrotechnik-Betrieb seines Vaters mit ca. 80 Mitarbeitern übernommen und bei der ersten Betriebsratsversammlung sein eigenes Wort nicht mehr verstanden. Es wurde verbissen gekämpft und gestritten zwischen Führungs­kräften und dem Betriebsrat.

„Es muss doch einen anderen Weg geben, einen Weg des Miteinanders, statt des Gegeneinanders“, dachte sich Endenburg und entwickelte die Soziokratie.

In der Soziokratie hat jedes Teammitglied die Möglichkeit, die Grundsatz- und Rahmenbestimmungen des eigenen Arbeitsumfeldes wesentlich mitzugestalten. Einmal alle 4-6 Wochen trifft sich das Team und entscheidet im Konsent über z.B. die Budgetverwendung, die Prozesse, den Urlaubsplan, die gemeinsame Strategie, die Schwerpunkte in der Arbeit, die Aufgabenverteilung und die Entlassung/Neuaufnahme von Teammitgliedern. Nicht mehr die Führungskraft allein entscheidet, sondern alle Teammitglieder gemeinsam im Konsent. Dabei heißt Konsent: „Keiner hat einen schwerwiegenden Einwand im Hinblick auf ein gemeinsames Ziel.“ Jeder kann diesen Beschluss mittragen und ausführen, alle sind im Boot.  Bei diesen Teamsitzungen ist die Hierarchie aufgehoben und alle Teammitglieder haben eine gleichwertige Stimme. Die Sitzungen werden von einem gewählten Moderator geleitet, der nicht die Führungskraft ist und alle arbeiten gemeinsam an Entscheidungen, die für alle passen.

Dieses Vorgehen hat viele Vorteile:

  • Hohe Motivation der Mitarbeiter, weil sie ihre Arbeitsumgebung aktiv beeinflussen können
  • Dynamische Steuerung, weil jede Entscheidung wieder neu an die veränderten internen und externen Einflussfaktoren angepasst werden kann
  • „bessere“ Lösungen, weil die Sichtweisen aller Beteiligten mit einfließen können

In jedem Team wird ein Delegierter nach offener Aussprache im Konsent gewählt, der das Team zusammen mit der Führungskraft auf der nächsthöheren Ebene vertritt. Damit ist gewährleistet, dass die Sichtweisen und Messungen von unten auch nach oben weitergeleitet werden (Kombination aus Top-down und Bottom-up).

Seit Mitte der 90er Jahre sind soziokratische Organisationen in Holland von der Stellung eines Betriebsrates befreit. Die Mitbestimmung ist durch die Struktur gewährleistet und damit hat Endenburg sein Ziel eines neuen Miteinanders erreicht.

Anwendungsmöglichkeiten der Soziokratie

  • Konsent-Moderation bei Entscheidungen, die von allen getragen werden sollen oder als Form der Konflikt-Moderation
  • Teamentwicklung auf Basis der Soziokratie
  • OE/ Kulturwandel: Ein Team/ eine gesamte Organisation auf Basis der Soziokratie umstrukturieren

Weiterführende Literatur und Ressourcen
Artikel in „Brandseins“ über die Soziokratie
Artikel im „Sein“ über die Soziokratie
Kurzvideo von Ted Millich über Dynamic Governance/ Sociocracy
Was ist Soziokratie – Überblick und Nutzen
150-Seiten Skript über die Soziokratie
Umfangreiche Materialsammlung im Netz

Gewaltfreie Kommunikation (GFK)

Die GFK ist ein Kommunikationsprozess, der folgende Vorteile bringt:

  • Win-Win-Lösungen
  • ein gegenseitiges Verstehen und Akzeptanz
  • Förderung der Kooperationsbereitschaft
  • Geklärte Beziehungen
  • Innere Klarheit in schwierigen Situationen
  • Konstruktives Konfliktmanagement
  • Partnerschaftlicher Umgang auf Augenhöhe
  • Emotionale Kompetenz

Kernstück der GFK ist das Vier-Schritte-Modell, das einen ehrlichen und wertschätzenden Selbstausdruck fördert und wirkliches Verstehen unterstützt.

So kann eine Botschaft wie: „Jetzt haben Sie schon wieder sich nicht an die Vereinbarungen gehalten!“ so übersetzt werden:

Wahrneh­mung So neutral und objektiv wie mög­lich das Verhalten beschreiben, ohne zu bewerten „In der Teambesprechung hatten wir vereinbart, dass der Bericht bis zum 15.3. per Email an alle geschickt werden sollte. Heute ist der 16.3. und ich bisher den Bericht nicht in meinem Posteingang gefunden, nur einen Zwischenstand vom 12.3.
Gefühl Ohne Vorwurf Ich bin verärgert
Bedürfnis/ Wert Was ich brauche, was mir wichtig ist Weil mir Verlässlichkeit wichtig ist und ich gerne unsere Ziele erreichen möchte
Lösungsbitte, Strategie, um
das Bedürfnis zu erfüllen
Konkret, positiv formuliert Könnten Sie mir bis heute um 16 Uhr den Bericht schicken bzw. sagen, was Sie noch an Unterstützung brauchen, um den Bericht bis dahin fertigzustellen?“

Diese Vier-Schritte helfen eine Ich-Botschaft „gewaltfrei“ zu äußern, wobei es hier nicht nur um die Worte, sondern vielmehr um die zugrunde liegende Haltung geht. Diese Haltung verkörpert folgende Werte wie Wertschätzung, Selbstverantwortung für meine Gefühle und Bedürfnisse, partnerschaftlicher Umgang und die Unterstellung der „guten“ Absicht beim Gesprächspartner. Aus dieser Haltung möchte ich meinem Gegenüber begegnen, auch wenn seine Handlungen im Moment bei mir Ärger oder andere unangenehme Gefühle auslösen.

Neben dieser klaren und ehrlichen Ich-Botschaft ist es in der GFK wichtig, wirklich empathisch zuzuhören, die Gefühle und Bedürfnisse meines Gesprächspartners zu verstehen. Ich bin bereit, trotz meiner unangenehmen Gefühle das menschliche Antlitz des Anderen zu sehen, seine „gute“ Intention zu finden, ohne das konkrete Verhalten zu bagatellisieren oder gutzuheißen. Hier wird die Trennung zwischen Mensch als Wesen und sein Verhalten gut möglich.

Gerade das Zuhören kommt in unseren Gesprächen viel zu kurz und darauf wird in der GFK sehr wert gelegt.

Im spirituellen Kontext kann die GFK sehr hilfreich sein, das „Liebesgebot“ und “Mitgefühl” in den unterschiedlichen Ausrichtungen praktisch im Alltag zu leben.

In der Wirtschaft wird die GFK auch Wertschätzende Kommunikation (WSK) genannt, weil der Beginn „gewaltfrei“ eher negative Assoziationen weckt.

Angebote in GFK:

  • (Einzel-)Trainings für Führungskräfte/ Mitarbeiter: Wertschätzend führen, Konfliktmanagement, Umgang mit schwierigen Kunden/ Mitarbeitern…
  • Mediation in Konflikten
  • Teamentwicklung auf Basis der GFK (mit/ohne integrierter Schulung in GFK)
  • Kulturwandel: Schulung aller Mitarbeiter und Führungskräfte in GFK, regelmäßige Übungsgruppen/ Supervision

Weiterführende Literatur/ Ressourcen

Marshall Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation, Junfermann
Marshall Rosenberg: Konflikte lösen durch GFK. Ein Gespräch, Herder
Beate Brüggemeier: Wertschätzende Kommunikation, Junfermann
Gabriele Lindemann/ Vera Heim: Erfolgsfaktor Menschlichkeit, Junfermann
Drei Kurzvideos von Marshall Rosenberg
Christian Rüther: Was ist GFK? Nutzen und Grenzen.
Gerhard Scheibl: Bitte ist ein schweres Wort
Umfassende Materialsammlung über die GFK in Netz

Zappos – Fun and Family

Zappos wurde 1999 als Online-Schuhhandel gegründet und ist im Jahre 2009 mit Amazon zusammengegangen. Zappos hat weitgehende Unabhängigkeit von Amazon und kann seine einzigartige Kultur so bewahren.

Im Jahre 2010 beschäftigt Zappos 1400 Mitarbeiter, davon sind 700 im Headquarter in Las Vegas und 700 in Kentucky.

Derzeit verkauft Zappos Kleidung, Schuhe, Brillen, Handtaschen, Uhren und verfügt über ein Warenhaus mit derzeit 4 Mio. Verkaufsgütern. Bekannt geworden ist Zappos in den USA durch seine besondere Unternehmenskultur und den guten Kunden-­Service.

Der Umsatz stiegt kontinuierlich von 1.6 Mio. 2000 auf 1.0 Mrd. 2009.

Zappos hat 2009 einige Auszeichnungen bekommen:

  • Platz 23 in der Fortune “100 Best Companies to Work For”, das war das höchste Ranking eines Newcomers
  • Platz 20 in Fast Company “50 Most Innovative Companies”
  • Und Platz 7 in der BusinessWeek Top 25 “Customer Service Champs”

Was Zappos besonders macht sind die Ausrichtung auf eine gelebte Unter-nehmenskultur, die sich vor allem in den Grundwerten widerspiegelt, die klare Ausrichtung auf Kundenfreundlichkeit und Mitarbeiterentwicklung. Hsieh schreibt: „Wir haben uns darauf konzentriert das Kunden-Erlebnis zu verbessern, unsere Kultur zu stärken und in die persönliche und professionelle Entwicklung unserer Mitarbeiter zu investieren. Durch den Kundenservice stärken wir unsere Marke und begünstigen Mundpropaganda, die Kultur hilft unsere Grundwerte zu leben und die Mitarbeiterausbildung fördert unseren Service und Zusammenarbeit.“ (S. 137, Delivering Happyness)

Zappos Grundwerte

Tony Hsieh, CEO und Haupteigentümer von Zappos wollte die Grundwerte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern erheben. Es ging ihm darum, die bestehende Kultur zu beschreiben. Dafür wurden die Mitarbeiter befragt:

  • Was ist Deine Meinung die Werte von Zappos?

Über einen Zeitraum von einem Jahr und mehrmaligen Feedbackschleifen kam es zu folgenden Grundwerten, die derzeit bei Zappos gelebt werden:

1) Wir liefern Wow-Momente durch guten Service

2) Wir umarmen Veränderungen und treiben sei voran

3) Wir lieben Spaß und ein bisschen Verrücktheit

4) Wir suche Abenteuer, sind kreativ und open-minded

5) Wir möchten wachsen und lernen

6) Wie leben offene und ehrliche Beziehungen

7) Wir leben positiven Teamgeist und sind eine Familie

8.) Wir tun mehr mit weniger

9) Wir sind begeistert/ leidenschaftlich und beharrlich/zielorientiert

10) Wir sind demütig und nehmen uns nicht so ernst

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